2. Lockdown: Digital vor Ort

Der Monat November des Jahres 2020 wird in die österreichischen Geschichtsbücher als „zweiter Corona-Lockdown“ eingehen. Für uns als Vorort Neostadia hatte dies zur Folge, dass unser Engagement für den Cartellverband restlos digitalisiert wurde. Um trotz der Ausgangssperren vor Ort bei unseren Cartellbrüdern zu sein, haben wir eine digitale Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen: „Der Vorort im Gespräch“.

Fortan werden alle drei bis vier Wochen mehrere Experten via Videokonferenz zu einer digitalen Podiumsdiskussion zusammengeschalten, welche live auf unserer Homepage gestreamt wird. Der Titel der ersten Ausgabe war „Der Vorort im Gespräch: Patria: Mitgefangen – Mitgehangen, oder echte Union? Die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union“. Für den ersten Versuch dieses Formates haben wir mit bis zu 100 Zusehern gerechnet, konnten jedoch fast 200 Cartellbrüder begrüßen, worüber wir uns natürlich sehr freuen. Dieser Erfolg lag sicherlich auch an unserem hochkarätigen Podium: Mag. Lukas Mandl v/o Lox (Mitglied des EU-Parlaments und stellvertretender Vorsitzender des Verteidigungsausschusses), Oberst des Generalstabs Mag. Jürgen Schlechter v/o Murgl und Lukas Bittner v/o Aurelius MA standen dem Vorort, vertreten durch VOP und VVOP2/Patria-Referent Hades Rede und Antwort über die Landesverteidigung im 21. Jahrhundert durch das neutrale Österreich in der Europäischen Union und potentielle Bedrohungen. Anschließend konnten die geladenen Experten noch einige Publikumsfragen beantworten und diskutieren.  Nun erwarten wir bereits die zweite Ausgabe, welche sich am 3. Dezember dem Prinzip Scientia, genauer gesagt der neuen Universitätsgesetz-Novelle und den coronabedingten Veränderungen auf den Hochschulen, widmen wird. Mehr dazu folgt.

Auch unsere Außenvertretung mussten wir digitalisieren: So fanden bspw. der Ständige Ausschuss der EKV-Verbände in Österreich, aber auch ein „Treffen“ mit dem deutschen Vorortspräsidenten und der schweizerischer Centralpräsidentin online statt:

Diese Initiativen, die vor Ort sein auch in einem Lockdown möglich machen, sind Chancen für die Verbandsarbeit der Zukunft, immerhin ist beispielsweise der Austausch über Distanzen zur Zeit intensiver als unter normalen Bedingungen.