Der Vorort im Gespräch: Österreich 2035

Am Donnerstag, den 14. Jänner haben wir eine weitere Ausgabe von „Der Vorort im Gespräch“ veranstaltet. Diese vierte Ausgabe, unter dem Titel „Österreich 2035“, haben wir den drei Themen Pensions-, Klima- und Mobilitätpolitik gewidmet. Obwohl seit längerem täglich oder wöchentlich medial erwähnt, werden diese Themen unserer Ansicht nach von der politischen Mitte zu wenig behandelt. Als Diskutanten waren drei Cartellbrüder geladen, die nicht nur bekannte Mitglieder unseres Verbandes sind, sondern auch als Experten in je einem der drei Bereiche gelten: Dipl.-Ing. Georg Feith (CEO Stölzl Glass Group), als Mitgründer der Aktion Generationengerechtigkeit, für die Pensionspolitik. Dipl.-Ing. Dr. Kurt Weinberger als Vorstandsvorsitzender der Hagelversicherung, BOKU-Rats-Vorsitzender und Stv. ÖBB-Aufsichtsratspräsident für die Klimapolitik sowie Prof. Dr. Günther Ofner als Vorstandsvorsitzender des Vienna International Airport für Mobilitätspolitik.

Die drei Diskutanten führen zuerst mit einem Eingangsstatement in die Genese der jeweiligen Problematik ein, erörterten die Ist-Situation und gaben einen Ausblick wohin sich unsere Republik entwickeln muss, aus christlich-sozialer Sicht, um im Jahr 2035 besser abzuschneiden als derzeit. Daran folgten vorbereitete Fragen durch die Moderation (VOP) und im Anschluss hatte das Publikum die Möglichkeit schriftlich Fragen zu stellen.

Die über 100 zugeschalteten Zuseher erfuhren durch die Veranstaltung unter anderem von Cartellbruder Dipl.-Ing. Feith, dass es die ÖCV-Mitgründung „Aktion Generationengerechtigkeit“ war, die als erstes umfassendes Zahlenmaterial für das Thema Pensionssystem lieferte. Einen Überblick über die prekäre Situation kann man sich unter http://www.gerechte-pensionen.at/de/ausgangssituation machen.
Nach dem reformbedürftigen Pensionssystem wurde die Umweltpolitik behandelt. Hierzu war Cartellbruder Dr. Weinberger am Wort. Vor allem der Bodenverbrauch, als weniger bekanntes und deshalb vielleicht auch stiefmütterlich behandeltes Ziel des Umweltschutzes, wurde uns ausgiebig erklärt – gilt Österreich immerhin als Europameister im Bodenverbrauch! Die Fakten zusammengefasst befinden sich unter https://www.hagel.at/initiativen/bodenverbrauch/

Dass der Wille des Menschen zur Mobilität in der Zukunft eine Herausforderung wird, hat Prof. Dr. Ofner unter anderem mit folgender erstaunlicher Zahl verdeutlicht: 80% der heute lebenden Menschen sind noch nie geflogen. Dass wir in der Coronakrise Wege kennen gelernt haben, um trotz Immobilität zu arbeiten und sozial zu interagieren, ist eine Chance das Verkehrsaufkommen zu verkleinern, am Ende des Tages müssen wir aber neue Technologien finden um in der Zukunft noch mehr Menschen ressourcenschonend zu transportieren, da die Zahl der Reisenden weiter stark ansteigen wird. Viele angesprochene Fakten rund um das Thema Mobilität sind unter  https://www.flugfakten.at/emissionen__wachstum_der_luftfahrt gesammelt.

In Summe konnten wir hoffentlich mit „Der Vorort im Gespräch: Österreich 2035“ unsere Cartellbrüder für drei interessante politische Felder begeistern. Stellvertretend für den Vorort darf ich mich bei den drei Diskutanten, den interessierten Zusehern und unserer Technik bedanken! Wir freuen uns bereits auf die nächsten Veranstaltungen der Reihe „Der Vorort im Gespräch“.